Produziert, bezahlt und abgeschrieben
Beleuchtungsexperte Ansorg reduziert den Warenverlust von SB-Wurst für den Lebensmitteleinzelhandel durch clevere Lichtlösung
Immer mehr Lebensmitteleinzelhändler stemmen sich gegen die erheb-lichen Nahrungsmittelverluste und die damit verbundenen Abschreibungen. Auch Jürgen Engels, Inhaber eines Kölner Edeka-Marktes, nimmt die Herausforderungen mittlerweile sehr differenziert wahr: „In SB-Kühlregalen hatten wir immer ein Problem mit einem hohen Ausschuss an Wurstwaren. Die Lösung, nach der wir suchten, kam schließlich von unseren Lichtprofis“, erzählt Engels hoch engagiert. „Ansorg bot uns eine Lösung an, mit der wir unseren Ausschuss um 47 Prozent reduzieren konnten. Und das nur, weil wir uns nunmehr einer besseren Beleuchtung bedienen.“ Partner im Kampf gegen die Abschreibungen ist der Lichtspezialist Ansorg aus Mülheim an der Ruhr, der sich dem Phänomen der Wurstvergrauung stellte. Die Experten bieten eine LED-Beleuchtung an, die die saftige rosarote Farbe der abgepackten Wurst im Vergleich zur herkömmlichen HIT-Beleuchtung und zu aktuellen Wettbewerbsprodukten überdurchschnittlich lange bewahrt. Für den Lebensmitteleinzelhandel ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.
Richtiges Licht reduziert Abschreibungen bei Wurstwaren
Ein nicht unerheblicher Teil der Abschriften entfällt auf abgepackte Fleisch-waren in den SB-Kühlregalen. „Besonders Brühwurst reagiert sehr empfindlich auf bestimmte Wellenlängen im Licht. Das nach wie vor frische Produkt verliert seine leckere zartrosa Färbung und vergraut. Den Kunden bleibt am Kühlregal aber nur die Farbe, um die Ware beurteilen zu können“, berichtet Engels aus seiner täglichen Praxis. Die Beleuchtungsspezialisten aus dem Hause Ansorg sehen neben der lang anhaltenden Farbtreue der Wurstwaren weiteres Potenzial in ihrem neuen Produkt. „Unser neues Natural-Meat-Licht macht den nächsten Schritt, der technisch möglich ist“, erklärt Ansorg-Produktentwickler Bastian Urban. „Mit der Verlangsamung des Vergrauungsprozesses werden nicht nur die Abschreibungen um knapp die Hälfte reduziert. Das Licht verbessert gleichzeitig die Warenpräsentation in den SB-Kühlregalen.“ Es bringe die Rottöne im Fleisch glänzend zur Geltung. Dabei sei das Licht selbst weiß und nicht mehr rosa. Eine optische Verfälschung der Umverpackung werde damit nahezu ausgeschlossen.
Erfolg unter Laborbedingungen bestätigt
Auch die Fleischhof-Rasting GmbH hat beobachtet, dass ihre Waren in den Edeka-Märkten sehr unterschiedlich lange frisch aussehen. Um die Ursache zu finden, untersuchte Rasting die verschiedenen LED-Beleuchtungen wissenschaftlich, die die Märkte vor Ort einsetzen. Die Bandbreite der Ergebnisse habe sie überrascht, sagt Testleiterin Susanne Schüller: „In der Spitze stellten wir einen Unterschied von bis zu 60 Prozent bei der von uns getesteten Beleuchtung fest. Dies hat eine erheblich schnellere Vergrauung zur Folge. Nur ein Hersteller bot ein Licht an, mit dem unter Laborbedingungen Brühwurst nahezu ohne sichtbare Entfärbung über zwölf Stunden beleuchtet werden kann.“ SB-Brühwurst kann unter dem Meat-Licht des Testsiegers Ansorg vier bis fünf Stunden länger ohne sichtbare Vergrauung in den Regalen ausliegen. „Mit diesem getesteten Vorgänger-Produkt von Natural Meat leisteten wir schon nachweislich einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Ausschussware in dieser Warengruppe. Aber wir werden auch in Zukunft kontinuierlich weiter an Verbesserungen arbeiten“, stellt Urban nicht ohne Stolz fest.
Die Ursachen der Verluste sind, je nach Warengruppe, sehr unterschiedlich. Doch wenn jeder beteiligte Spezialist so gute Lösungen wie Ansorg findet, kommt der Einzelhandel seinem Ziel schnell näher. Das ist nötig, denn einer Studie der EU-Kommission zufolge sortiert jeder Markt täglich zwei volle Einkaufswagen Esswaren als unverkäuflich aus. Den monetären Schaden beziffert die Studie auf etwa 150.000 Euro pro Jahr und Markt. Jede einzelne präventive Maßnahme trägt damit zur Wertschöpfung bei.
Infokasten 1:
Die Technik
Natural Meat von Ansorg arbeitet mit einem anderen Lichtspektrum.
Bisher wurde bei der Beleuchtung für Fleisch- und Wurstwaren der Grünanteil im Regenbogen-Spektrum des Lichts reduziert. Dadurch war das Rot dominanter und das Licht erhielt seine typische rosa Färbung, in der auch das Fleisch frischer erstrahlte. Ansorgs Natural-Meat-Beleuchtung verfolgt einen anderen Ansatz: Hier wurde der Anteil des Lichts, der dem Fleisch am meisten schadet, minimiert. Die blauen Wellenlängen im Licht sind am energiereichsten und daher maßgeblich für die vorzeitige Vergrauung verantwortlich. Was einfach klingt, ist das Ergebnis langer Entwicklungsarbeit. Sie hat es möglich gemacht, ein schonendes Licht auf Fleisch- und Wurstwaren zu werfen, das für das menschliche Auge auch noch angenehm weiß erscheint.
Info-Kasten 2:
Der Test
Die Fleischhof-Rasting GmbH hat die Fleischbeleuchtungen unterschiedlicher Hersteller getestet. Als Produzent von Fleisch- und Wurstwaren, der täglich über 1.200 Großkunden beliefert, wollte Rasting das optimale Licht für seine Ware beim Kunden ermitteln. Dafür verglich der Fleischproduzent sechs LED-Beleuchtungen unterschiedlicher Hersteller. In der wissenschaftlichen Untersuchung beschienen sie eine Probewurst mit 1.000 Lux für zwölf Stunden. Das Ergebnis gibt der so genannte a*-Wert an. Mit ihm wird die Farbe von Wurstwaren angegeben. Bei appetitlicher zartrosa Fleischwurst liegt er etwa bei 11,50 Punkten. Eine Abnahme um einen Punkt sieht der Experte sofort. Zwei Punkte stechen auch dem Laien ins Auge. Nach einem halben Tag sah nur die Testwurst unter dem Ansorg-Meat zum Anbeißen frisch aus. Bei allen anderen sank der Alpha-Wert um mindestens zwei Punkte. Die Beleuchtung von Ansorg ist mit großem Abstand das einzige Licht im Test, unter dem eine Brühwurst einen ganzen Supermarkt-Tag seine frische Farbe behält.
Dokumente & Downloads
- Pressemitteilung Natural MeatPR_Natural_Meat_DE.pdfPDF | 289.7 KBlink
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Kai-Achim Jach
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